Nr. 70           Heimatgruß           Dezember 2006


HANDWERK IN LANGENZENN – SONDERAUSSTELLUNG MEISTERBRIEFE
Von H. Marschall, A. Schmidt und M. Weber

Der Langenzenner Heimatgruß ist in diesem Jahr speziell dem Handwerk gewidmet. Gerade in der heutigen Zeit gewinnt das bodenständige Handwerk wieder mehr an Bedeutung. Während im Zuge der Globalisierung Großkonzerne aus Kostengründen Arbeitsplätze ins Ausland verlagern und Ausbildungsplätze streichen, sind Handwerksbetriebe bereit ihren Teil beizutragen, um die Ausbildungssituation der Jugendlichen zu verbessern und Arbeitsplätze zu schaffen.
Mit mehreren Aktionen hat der Heimatverein in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverband das Thema „Handwerk“ aufgegriffen und den Bewohnern von Langenzenn und Umgebung nahe gebracht.

Handwerkerbaum
Vor über zwei Jahren wurde mit der Aufstellung eines Handwerkerbaumes (Maibaum) damit begonnen an das Handwerk zu erinnern. Dieser – in Eigenregie hergestellte - Maibaum wird jeweils am 1. Mai am Parkplatz des Gasthofes „Grauer Wolf“ in einer kleinen Feierstunde aufgestellt und im Herbst wieder abgebaut. Den Handwerkerbaum zieren die Zunftzeichen von 40 Handwerken, die in Langenzenn ausgeübt wurden bzw. auch heute noch ausgeübt werden.
Der Maibaum hat eine lange Tradition. Bereits im Mittelalter tanzte die Bevölkerung um die mit Bändern geschmückten Bäume. Im 18. Jahrhundert traten dann die sog. Figurenbäume in Erscheinung, die mit handwerklichen Zunftzeichen oder religiösen Emblemen geschmückt waren. In der heutigen Zeit bedeutet für den größten Teil der Menschen die Teilnahme am Maibaumaufstellen eine willkommene Gelegenheit zum Beisammensein mit Gleichgesinnten, den Zusammenhalt in der Gemeinschaft zu fördern und alte Traditionen zu pflegen.

Allgemeines zum Zunft- und Handwerkswesen
(nach Recherchen von Martin Weber, Langenzenn)
Das Zunftwesen entstand etwa im 11. - 13. Jahrhundert.
Es war keine willkürlich entstandene Einrichtung, sondern entstand aus dem dringenden Bedürfnis, für eine befriedigende und gesicherte Existenz der Handwerkerschaft zu sorgen, weil eine schwache und zerklüftete staatliche Macht zum vollen Schutz aller Interessen des Einzelnen noch nicht ausreichte.
Im Zunftwesen wurde nicht nur die Unterweisung im Handwerk geregelt, sondern auch die häusliche Erziehung der Lehrlinge und Gesellen. Dafür gab es teilweise drakonische Regelungen. Ledige Lehrlinge und Gesellen, die im Hause des Meisters lebten, durften z. B. keine Nacht außerhalb verbringen, mussten vor dem Zapfenstreich zu Hause sein, durften sich nicht betrinken und nicht um Geld spielen.
Die Regelungen zum Meisterwerden waren ab dem 14. - 17. Jahrhundert stark erschwert. Die einzelnen Städte bestimmten teilweise die Zahl der Meister und Gesellen. Ein Geselle konnte nur dann zum Meister werden, wenn er aus seiner Zunft eine Ehefrau nahm.
Die Wanderschaft der Handwerksburschen war in der damaligen Zeit für die Weiterbildung und für den Fortbestand des Handwerks immens wichtig. So suchten z. B. auch bei den hiesigen Schmieden in Langenzenn (Sill, Zeilinger) die Handwerksburschen um Arbeit nach. Ihr Spruch lautete: „Es grüßt euch Meister und Gesellen ein fremder Schmied, der spricht um Arbeit an“. Am Amboss musste er dann ein paar Hammerschläge im Takt schlagen, die nur einem Schmied bekannt waren. So konnte der Meister feststellen, ob ein wahrer Schmiedgeselle vor ihm stand.
Hatte der Meister nicht genügend Arbeit für ihn, bekam der Geselle ein Wegegeld und zog weiter. Übernachten konnte er beim Meister, wenn er Arbeit hatte oder auch im so genannten “Handwerksburschen-Heisla“.

Zunft, im später gebräuchlichen Sinne des Wortes, ist eine mit eigenen Organen ausgestattete Körperschaft, die ihre Angelegenheiten selbst regelt. Aus den Zünften entstanden später die Innungen.
Jede Zunft hat sich in der Regel ein Zeichen gegeben (Zunftzeichen), das in Wappenform häufig vor den jeweiligen Geschäften angebracht war. Das Anbringen dieser Zunftzeichen war nicht nur etwas fürs Auge, sondern hatte auch einen mehr als praktischen Zweck. Da viele Leute in der damaligen Zeit nicht lesen und schreiben konnten, zeigten solche Zeichen den Menschen, vor welchem Geschäft sie standen.

Die Wichtigkeit des Handwerks wurde bereits im Mittelalter von dem Schuhmacher und Dichter Hans Sachs (1494 – 1576 zu Nürnberg) in einem Vers beschrieben:

Ehre deutsches Volk und hüte
treulich deinen Handwerksstand,
denn wann deutsches Handwerk blühte,
blühte auch das deutsche Land
.

Zünfte in Langenzenn
Von Zünften ist in Langenzenn erst im 16. Jahrhundert die Rede. Vorerst gab es für das gesamte Fürstentum Ansbach, zu dem auch Langenzenn gehörte, einheitliche Zünfte mit Sitz in Ansbach.
Die einzelnen Handwerke mussten sich nach und nach eigene Zunftordnungen schaffen, die sich nach dem Muster der Ansbacher Zunftordnung richteten. Die Anträge zur Konstituierung selbständiger Zünfte wurden an den Fürsten gestellt. Eines der ersten Handwerke waren die Schneider, die 1601 eine eigene Zunftordnung erhielten. Danach kamen die Schuhmacher, Weber, Maurer, Zimmerleute usw. Für alle Zünfte fungierte als Zunfthauptmann der Oberamtmann aus Cadolzburg und als Zunftrichter der Vogt aus Langenzenn.
Die Zünfte bzw. Innungen hielten einmal im Jahr den Zunft- oder Jahrtag ab (immer am Aschermittwoch), zu dem alle Mitglieder erscheinen mussten. An diesem Tag wurden die Geschworenen gewählt, Vergehen gegen die Zunftordnung geahndet und Streitsachen entschieden. Zum Meister wurde nur jener „geschlagen“ der das Handwerk zünftig erlernt hatte. Dazu gehörte eine Lehrzeit von ca. drei Jahren, dann eine Weiterbildung als Geselle auf Wanderschaft (ca. 2-5 Jahre) und schließlich die Meisterprüfung.
Da Langenzenn das wichtigste Gewerbezentrum des Oberamtes Cadolzburg war, versuchten die Langenzenner Handwerksmeister die Zünfte von Cadolzburg nach Langenzenn zu verlegen. Einige Zunfttage konnten zwar gelegentlich in Langenzenn abgehalten werden, eine Verlegung der eigentlichen Zünfte erfolgte aber erst im Jahre 1800. Die Stadt Langenzenn erhielt in diesem Zusammenhang den umfangreichen Aktenbestand der Zünfte, der sich auch heute noch im Stadtarchiv befindet.

Handwerk in Langenzenn
Langenzenn war bis ins 20. Jahrhundert ein Städtchen, das von der Landwirtschaft geprägt war, so wie die meisten Kleinstädte in dieser Zeit. Fast jeder Bewohner hatte dazu ein kleines Handwerk oder Gewerbe ausgeübt. Außerdem gab es viele Tagelöhner, die den Handwerkern und Gewerbetreibenden helfen durften, um ihr kärgliches Brot zu verdienen.

So gab es im Jahre 1796 in Langenzenn u. a. folgende Handwerker:
24 Strumpfwirkermeister, 19 Schuhmachermeister, 16 Metzgermeister, 15 Schneidermeister, 10 Gerbermeister, 9 Webermeister, 1 Schreinermeister, 7 Bierbrauer (darunter 2 mit Gastwirtschaft), 6 Beckenmeister, 5 Büttnermeister, 5 Maurermeister, 5 Tuchmachermeister, 4 Melbermeister, 4 Zimmerermeister, 4 Wagnermeister, 4 Hafnermeister, 3 Glasermeister, 3 Müllermeister, 3 Seifensieder, 2 Sattlermeister, 1 Chirurg, 2 Hutmachermeister, 2 Säcklermeister, 2 Schmiedemeister, 2 Schlossermeister, 2 Lebküchnermeister, 2 Zeuchmachermeister, 1 Beindrechslermeister, 1 Holzdrechslermeister, 1 Perückenmacher, 1 Flaschnermeister, 1 Nagelschmiedmeister, 1 Kupferschmiedmeister, 1 Zinngießermeister, 1 Färbermeister, 1 Kürschnermeister, 1 Stadtpflasterer.
Insgesamt waren es damals 37 ausgeübte Handwerke,
zusammen 172 Handwerksmeister !

In unserer Stadt blühte also um diese Zeit die Hausindustrie. Ein Chronist von damals schreibt:
Die Einwohner sind größtenteils sehr arbeitsam, gesellig und freundschaftlich; ihre Kleidung ist reinlich, seidene Halstücher decken öfters den Busen der ländlichen Mädchen. Die Mannspersonen tragen runde Hüte, um welchen sie ein seidenes Band schlingen, die Unverheirateten tragen ein grünes Band um den Hut, die Verheirateten ein schwarzes.

Die Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert bewirkte, dass das Handwerk stark zurückging und viele Handwerksberufe ausstarben. Die Arbeit in der Industrie brachte den Menschen, so auch in Langenzenn, ein besseres Einkommen und einen steigenden Lebensstandard. Trotz der Industrialisierung hält sich auch in Langenzenn noch eine vielfältige Handwerkerschaft. Manche sind verschwunden, andere dazugekommen. Gerade in der heutigen Zeit, gekennzeichnet von Hektik, Massen- und Billigwaren, hat das Handwerk wieder an Boden gewonnen und wird von uns allen auch benötigt. Wenn auch der Spruch „Handwerk hat goldnen Boden“ bei manchen Handwerkern nur ein mildes Lächeln auslöst.

Sonderausstellung „Meisterbriefe“ im Heimatmuseum
Die diesjährige Sonderausstellung des Heimatvereins Langenzenn steht unter dem Motto „Langenzenner Meisterbriefe“. Die Idee zu dieser Ausstellung stammt von Schmiedemeister Karl Sill.
Monatelang wurde von den verschiedensten Langenzenner Handwerksbetrieben die Meisterbriefe gesammelt, dazu Fotos und Beschreibungen des Handwerkbetriebes. Zu jedem Handwerk wurden außerdem – soweit möglich – Werkzeug, Material und fertige Produkte zusammengetragen.
Die Organisation der Ausstellung lag in den Händen von Martin Weber, Leo Schuh, Heinz Marschall und Andreas Schmidt.
In der Sonderausstellung, die sich in diesem Jahr über alle Räume und Etagen des Heimatmuseum verteilt, sind 36 Handwerksbetriebe mit 66 Meisterbriefen und Diplomen vertreten. Einige Handwerksbetriebe davon existieren nicht mehr und leider konnten auch nicht alle Langenzenner Handwerksbetriebe wegen der räumlichen Enge präsentiert werden.
Der älteste Brief von Friedrich Voak (Bäckermeister) ist datiert aus dem Jahre 1905. Der neueste Brief stammt aus dem Jahre 2005 und gehört dem jüngsten Langenzenner Handwerksmeister seiner Zunft, dem erst 20-jährigen Thomas Eberlein (Metzgermeister).
Am Kirchweihsamstag wurde die Ausstellung vom Präsidenten der Handwerkskammer Mittelfranken Herrn Mosler feierlich eröffnet. Herr Mosler betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit des Handwerks in der heutigen Zeit, insbesondere auch im Hinblick auf die Ausbildungssituation unserer Jugendlichen und verwies darauf, dass gerade das Handwerk einen wichtigen Beitrag bei der Ausbildung der Jugendlichen leistet. Beim anschließenden Rundgang durch die Ausstellung zeigte er sich begeistert von der liebevollen und detailgetreuen Darstellung der Exponate und erklärte, dass er eine Ausstellung in dieser Form noch nie gesehen hat. Er empfahl allen Bürgern, diese Ausstellung zu besuchen.
Bereits in den ersten Tagen dieser Ausstellung haben zahlreiche Bürger das Heimatmuseum besucht und waren ebenso wie Herr Mosler von den gezeigten „Schätzen“ mehr als angetan.
Dass viele Handwerker schon immer eine gehörige Portion Humor hatten und natürlich durch ihre Tätigkeit allerlei erlebt haben, hat sie auch beflügelt, dies in lustigen Versen und Reimen festzuhalten. Viele dieser Reime und Sprüche sind in dieser Ausstellung zu lesen. Einer dieser Sprüche soll an dieser Stelle zum Besten gegeben werden:
„Wenn an jedes böse Maul ein Schloss gehängt soll werden, dann wär die edle Schlosserzunft, die größte Zunft auf Erden !“

Der älteste Meisterbrief der Sonderausstellung, ausgestellt auf Herrn Friedrich Voak, 7. Juli 1905.

Die gesamte Bevölkerung sollte sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, sich diese einmalige Ausstellung anzusehen. Viele Exponate sind ja Privatbesitz und gehen nach der Ausstellung wieder in den Besitz der Eigentümer zurück.
Das Heimatmuseum ist jeden 1. Sonntag im Monat von 14:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Außerdem gibt es Sonderöffnungen bei Veranstaltungen (z. B. Altstadtfest, Weihnachtsmarkt) und bei Bedarf auch Sonderführungen.


LIEBE LANGENZENNERIN, LIEBER LANGENZENNER,
LIEBE LANGENZENNER IN DER FERNE,

von vielen großen, kleinen und wichtigen Ereignissen unseres Vereins im Jahr 2006 darf ich hier wieder nur einige wenige kurz kommentieren.
Am 29. u. 30. April feierte unser Heimatverein sein 125–jähriges Bestehen „1881 bis 2006“. Die Jubiläumsfeierlichkeiten begannen mit einem großen Heimatabend am Samstagabend. Am Sonntag feierten wir einen ökumenischen Gottesdienst in der evang. Stadtkirche. Anschließend fand im Gasthof Grauer Wolf mit vielen prominenten Gästen unser Festkommers statt.
Besonders gefreut haben wir uns über die Anwesenheit unserer Landrätin Dr. Pauli, mehrerer Bürgermeister, von Stadträtinnen und Stadträten, sowie mehrerer Abordnungen umliegender Heimatvereine.
Allen an der umfangreichen Organisation beteiligten und zu dem harmonisch verlaufenen Fest beigetragen habenden Mitgliedern und Helfern möchte ich hier nochmals meinen großen Dank ausdrücken. Einen kurzen Abriss unserer langen Vereinsgeschichte hatten wir schon im letzten Heimatgruß Nr. 69 abgedruckt.
Wie in fast jedem Jahr verließen auch 2006 wieder wertvolle Menschen unseren Heimatverein für immer. Nur an drei von ihnen will ich hier erinnern. Am 24. März starb 71-jährig unser Ehrenmitglied Konrad Struller. Zusammen mit seiner Gattin Hildegard schenkte er uns 2005 die wertvolle „Alte Apotheke“ in der Fronveste. Am 21. August starb völlig unerwartet mit 59 Jahren unsere treue Mitarbeiterin im Museumsdienst und Stadträtin Sieglinde Schwind. Über viele Jahre hinweg leistete sie uns unermüdlich im Museumswesen und in der dortigen Textilienpflege und -konservierung wertvolle Dienste. Am 9. Oktober trugen wir unseren 91-jährigen Ehrenvorsitzenden Georg Ulrich zu Grabe. Er war der letzte noch lebende Heimatvereins-Neugründer nach dem 2. Weltkrieg. Mit ihm verlieren wir den wohl besten Geschichtskenner unseres historischen Langenzenns. Zu Beginn jeder unserer Jahreshauptversammlungen gedenken wir immer aller unserer verstorbenen Heimatvereinsmitglieder. Ihnen allen werden wir ein ehrendes Gedenken bewahren. Ebenso wie jede Familie durchlebt auch unser Heimatverein gute und schwere Tage. Und wie in einer Familie dürfen wir die guten und schönen Tage gemeinsam fröhlich erleben und wollen die bitteren gemeinsam tragen.
Ihnen, liebe Vereinsmitglieder, sowie Ihnen verehrte Langenzennerinnen und Langenzenner hier und in der Ferne, wünsche ich ein gutes, möglichst gesundes, friedvolles und ganz besonders aber, ein gesegnetes Neues Jahr 2007.

Ihr Kurt Sellner, 1. Vorstand Heimatverein Langenzenn
 


VON LANGENZENNER BETRIEBEN
Von Kurt Sellner

Die Insolvenz der Firma Kilvinger GmbH u. Co KG, Langenzenn

Am Freitag, 17. November 2006, war der letzte Arbeitstag der Langenzenner Baufirmen Kilvinger GmbH u. Co KG und Kilvinger Komplett. Viele Langenzenner bedauern die Insolvenz dieser weit über Langenzenn hinaus bekannten Baufirmen. Die erste Baufirma wurde vom Bauunternehmer Stefan Kilvinger am 1.1.1971 gegründet. Kilvinger wurde am 7. April 1941 in Högyesz in Ungarn geboren. 1946 wurde seine Familie von dort vertrieben und es erfolgte die Umsiedlung nach Deutschland. Stefans Vater war zu dieser Zeit in russischer Gefangenschaft. Kilvinger besuchte ab 1947 in Langenzenn die Volkschule, die er 1955 mit der schon unternehmerischen Bemerkung „seine Leistungen bewiesen einen erfreulichen Stand selbständigen Denkens“ im Entlassungszeugnis verließ. Noch 1955 begann er bei der Langenzenner Firma Röthlingshöfer eine Maurerlehre und besuchte gleichzeitig die Berufsschule Fürth bis 1958. In diesem Jahr legte er als Innungsbester seine Gesellenprüfung ab. Einige Jahre war er bei Röthlingshöfer als Maurer beschäftigt, wurde dort ab 1964 Hilfspolier und schon ein Jahr später Polier. Er wirkte u. a. an Schulen und Bauobjekten und in Neuhof, Markt Erlbach und Emskirchen mit. Unter weiteren Bauobjekten sei auch das am 15.11.2001 abgerissene große Baywa-Lagerhaus in Langenzenn genannt. Nebenher besuchte Stefan Kilvinger erfolgreich von 1963 bis 1965 die Abendklassen der Berufsoberschule der Stadt Nürnberg. 1966 legte er ebenfalls mit Erfolg seine Meisterprüfung ab. Schon 5 Jahre später, am 1.1.1971 meldete er sein eigenes Baugeschäft an und baute zielstrebig seinen Betrieb auf. 1979 beschäftigte das Baugeschäft Kilvinger rund 40 Personen und schon um 1984 hatte Kilvinger 55 Mitarbeiter unter Vertrag. 1990 gründete Stefan Kilvinger die Firma „Kilvinger Komplett“ für schlüsselfertiges Bauen. 1993 wurde im Bauunternehmen Kilvinger GmbH & Co KG, Herr Ernst Hofmann zum Geschäftsführer berufen. Stefan Kilvingers 2. Ehefrau Gisela wurde am 1.3.1994 als weitere Geschäftsführerin bestellt.
Zwischenzeitlich erkrankte der Firmengründer Stefan Kilvinger schwer und verstarb genau an seinem 54. Geburtstag am 7. April 1995. Unter der geschickten Leitung der Geschäftsführer, insbesondere der hohen Erfahrung des unermüdlichen Geschäftsführers Ernst Hofmann, konnte sich die beliebte Baufirma noch bis 2006 erfolgreich behaupten. Am Freitag 17.11.2006 war der letzte Arbeitstag der bekannten Langenzenner Baufirma. Viele Langenzenner und ehemalige Auftraggeber der erfolgreichen Baufirma bedauern die Insolvenz und gedenken in Achtung des beliebten Firmengründers Stefan Kilvinger.


DER HEIMATVEREIN BERICHTET

Vorstandswahl in der Jahreshauptversammlung
am 04.03.2006

Bei der Wahl der Vorstandschaft wurden alle Personen in ihrem Amt bestätigt. Frau Kunz, die das Amt der Kassiererin über Jahrzehnte innehatte, verzichtete auf einer erneute Kandidatur. Somit wurde Herr Manfred Weinmann zum 1. Kassier und Rainer Peter zum 2. Kassier gewählt.

Von G. Striegel und R. Schönfelder

Am 26. Februar 2006 konnte Ehrenmitglied Otto Leipold bei guter Gesundheit und im Kreise unzähliger Gratulanten seinen 80. Geburtstag feiern. Geboren in Reitendorf bei Mährisch Schönberg im Sudetenland verschlug es ihn nach englischer Kriegsgefangenschaft im Jahr 1948 nach Langenzenn. Herr Leipold war Eisenbahner von altem Schrot und Korn und viele Jahre Bahnhofsvorstand in Langenzenn. Er und Adalbert Volkmann waren durch ihr musikalisches Engagement bald als „die singenden Eisenbahner“ bekannt und beliebt. Für den Heimatverein organisierte Herr Leipold kompetent und perfekt an die fünfundzwanzig Reisen mit der Deutschen Bundesbahn, die die stets begeisterten Teilnehmer von Norwegen bis ins östliche Mittelmeer führten. Bis heute unterstützt der Jubilar den Heimatverein tatkräftig unter anderem bei der Aufsicht im Museum und hilft immer dort, wo er gebraucht wird.
Ebenfall seinen 80. Geburtstag konnte am 3. März Leo Schuh feiern.
Zitat aus dem aktuellen Stadtprospekt: „Leo Schuh – Ein Langenzenner Original! (...) Leo war lange Jahre mit Leib und Seele aktives Mitglied des Sängerkranzes (...). Dort konnte er sein Talent als Sänger, Moderator, Regisseur und Schauspieler entfalten und bereicherte das Vereinsleben mit seinen Aufführungen, Einlagen und lustigen Einfällen.“
Wenn man Leo fragt, wie das gekommen ist, das mit dem „Langenzenner Original“ und dass man ihn und seine Singgruppe „Die Hopfenzupfer“ weit über die Stadtgrenzen hinaus kennt, bekommt man zu hören: „Ich hob im Lebm immer a wenig Glig kabd!“ Glück, dass er nach seiner Reißzeugmacherlehre (in Langenzenn) als Soldat im Osten kurz vor Kriegsende verwundet wurde. Glück, dass er dadurch mit drei anderen Bayern kurzentschlossen die Heimreise angetreten hat und das Kriegsende in Langenzenn erlebte. Glück, dass er bei „Herkules“ in Nürnberg 40 Jahre lang (bis zu seiner Rente) Arbeit finden konnte. Und Glück auch, dass er Lotte heiratete, mit der er „immer an ahn Strang ziehgn had kenna“.
Als weiteren Grund gibt Leo an: „Wummer braucht won sin, hammer midgmachd!“ So ist es kein Wunder, dass er als einziger Langenzenner bei allen vier Produktionen (1954, 1981, 1986 und 2004) von „Der Tag von Zenna“ dabei war. Dass er dabei war, als 1963 Rektor Schmidt zum ersten Mal ein Weihnachtsspiel von dem Nürnberger Poeten Hans Sachs einstudierte. In der Zwischenzeit hat Leo bei über 40 Hans-Sachs-Spielen Regie geführt und zur Aufführung gebracht. Und nicht zuletzt war Leo auch bei zwei Fernsehproduktionen aktiv als Schauspieler dabei. In „Der Tod des weißen Pferdes“ mit Dietmar Schönherr spielte er einen aufständischen Bauern und in „Die Geschichte der fränkischen Bratwurst“ keinen geringeren als Wolfgang von Goethe.
Von jedem Original gibt es Anekdoten. Eine kurze sei hier zum Abschluss noch erzählt: Es war bei den Dreharbeiten zu „Der Tod des weißen Pferdes“ auf dem „Walberla“. Reiter in Rüstung (es waren ausgebildete, ausländische Stuntmen) sollten aufständische Bauern angreifen, unter denen sich Leo befand. Zuvor hatte dieser sich eine Lanze von den Requisiten genommen und war – so seine Meinung – gut auf „seinen Kampf“ vorbereitet. Zu gut, wie sich später herausstellte. Endlich kam der Ansturm der Reiter. Leo mühte sich redlich gegen einen von diesen ab, aber, wie es ihm schien, ohne großen Erfolg. Im Verlauf des Kampfes erkannte er aber, dass sein Gegner nur vorne gepanzert war. So änderte er listenreich seine Taktik: er griff nun von hinten an. Damit änderte sich schlagartig das Kampfgeschehen. Nach ein paar gekonnten Hieben schien es sogar, dass der Reiter den Rückzug antrat. „Echte Waffe! Echte Waffe!“, schrie der Stuntman, „Film aus!“ der Regisseur. Erst nachdem Leo seine Lanze abgegeben hatte, wurde weitergedreht.

Ernennung von Hans Meyer zum Ehrenmitglied

An der JHV wurde Hans Meyer für sein Wirken und seine Verdienste um die Heimat zum Ehrenmitglied ernannt. Kurt Sellner überreichte Herrn Meyer die Urkunde zur Ernennung.

Wir gedenken unserer Toten

Babette Fränkel, Katharina Probst ,Georg Ammerling, Lotte Eichner, Edeltraud Janich, Grete Haßler, Kraft Alexander Prinz zu Hohenlohe-Oehringen, Konrad Struller, Georg Kritschgau, Edith Schneider, Anna Zeilinger, Margarete Pfänder, Rudolf Böllet, Wilhelm Wiegel, Sieglinde Schwind, Renate Kunte, Georg Ulrich Ehrenvorstand des Heimatvereins
 


Nachrufe

Von H. Schuch und G. Striegel

Der Heimatverein trauert um seinen langjährigen 2. Vorstand (1951 – 1971) und Ehrenvorstand Herrn Georg Ulrich.
Sein Interesse an der Heimatgeschichte wurde schon in frühester Jugend durch seinen Vater geweckt. Er fand mehrere Hügelgräber aus der Hallstadtzeit um Langenzenn. Im Jahre 1951 war er „Wieder-Gründungsmitglied“ des Heimatvereins und 1954 federführend bei der heimatkundlichen Ausstellung zur 1000-Jahr-Feier, die er aus vorhandenen Beständen und vielen Leihgaben aus Museen und von privaten Haushalten bestritt.
Durch seine intensiven Forschungen in der Heimatgeschichte, wofür er mehrere hohe Auszeichnungen erhielt, hatte er ein sehr umfangreiches Wissen.
Das Heimatmuseum war sein - nach außen hin sichtbar - größtes Werk. Weniger für die Öffentlichkeit bemerkbar, aber nicht minder wichtig, waren seine Bemühungen um den Naturschutz, die Geologie und Flora des Zenngrundes und die Familienforschung.

Für den Heimatverein war er ein „lebendes Geschichtslexikon und Vereinsarchiv“. Man konnte ihn immer fragen und bekam fundierte Antworten. Mit Georg Ulrich verlieren wir einen väterlichen und kritischen Freund.
In Anerkennung seiner großen Verdienste möchten wir an dieser Stelle noch einmal seine Auszeichnungen aufführen:
Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland, Bürgermedaille der Stadt Langenzenn, Goldener Bürgerring der Stadt Langenzenn, Theodor-Heuß-Medaille in Silber und Gold, goldene Auszeichnung der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg, silberne Auszeichnung des Bund Naturschutz in Bayern, Wolfram-von-Eschenbach-Krug für Verdienste um die Heimatpflege, eine Einladung durch Ministerpräsident Stoiber zur 175-Jahr-Feier der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns nach München, Ehrenvorstand und Ehrenmitglied des Heimatvereins Langenzenn, Ehrenmitglied des Obst- und Gartenbauvereins und Bienenzuchtvereins.

Am 24. März 2006 verstarb im Alter von 71 Jahren Herr Konrad Struller.
Geboren in Weißenburg in Bayern kam der Apotheker Herr Struller im Jahr 1962 nach Langenzenn und führte zusammen mit seiner Ehefrau die Rosen-, und bis zu seinem Ruhestand die Stadtapotheke.
Als engagiertes Gemeindemitglied wirkte er viele Jahre im Langenzenner Stadtrat und war Gründer und Vorsitzender der Konzertvereinigung Langenzenn.

Als Ausschussmitglied des Heimatvereins brachte er sich besonders bei der Gründung des Spielmannszuges, der heutigen Stadtkapelle, ein und unterstützte diesen auch finanziell. Für seine besonderen Verdienste wurde Konrad Struller zum Ehrenmitglied ernannt.
Der Heimatverein verdankt ihm unter anderem die Schenkung der historischen Einrichtung der Stadtapotheke, in der das Ehepaar Struller auch nach seinem Wegzug von Langenzenn noch regelmäßig das Apothekerhandwerk bei praktischen Vorführungen demonstrierte.
Herr Struller wird durch seine humorvolle Art und sein feinfühliges Wesen in bester Erinnerung bleiben. Der Heimatverein Langenzenn wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.


EREIGNISSE IM JAHRESRÜCKBLICK 2006
Von Martin Weber

Februar
Am 5. Februar wird Frau Wolfram als Lektorin eingeführt. In Horbach brannte am 10. eine mit Stroh gefüllte Maschinenhalle ab, dabei verbrannte eine Kuh.

März
Am 10. März verstarb Kraft-Alexander, Prinz zu Hohenlohe-Oehringen. Als ehemaliger Intendant des Fürther Stadttheaters inszenierte er 1981 das Kaiserspiel und begleitete die daraus entstandenen Klosterhofspiele als Regisseur 20 Jahre lang sehr erfolgreich.

Am 14. wurde auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelfabrik „Vorderer Walter“ ein Einkaufszentrum eröffnet. Es besteht aus zwei großen Supermärkten, einer Postfiliale, einem Getränkemarkt, einer Bäckerei und einer Metzgerei.
April
Zu Beginn des Monats wurde die „Villa Oskar“ in der Nürnberger Str. 44 der Öffentlichkeit vorgestellt: In ihr wurde eine Wohngemeinschaft für demenzkranke und pflegebedürftige Menschen eingerichtet.

Mai
Am Ende der Presssackwanderung wurde der Zunftbaum aufgestellt. Am 6. Mai wird der Freiwilligen Feuerwehr Keidenzell ein neues Einsatzfahrzeug übergeben.

Am 24. war Premiere des „Langenzenner Jedermann“ der Hans-Sachs-Spielgruppe auf dem neu gestalteten Marktplatz. Es fanden insgesamt zehn Aufführungen statt.

Juni
Am 5. dieses Monats wurde der neu gestaltete Prinzregentenplatz mit einem Marktplatzfest und einem „Jedermannmarkt“ (2. – 5. Juni) auf dem Martin-Luther-Platz offiziell eingeweiht.
Bei der Langenzenner Kirchweih zog - als Besonderheit – am Kirchweihmontag-Frühschoppen nachmittags die Stadtkapelle durchs „Stedla“ und spielte vor jeder Gastwirtschaft.
Vom 25. Juni bis 23. Juli befand sich die Wanderausstellung „Bibel-o-thek“ zur Geschichte der Bibel im Kloster.

Juli
Frau Ilka Welker und Herr Norbert Hartmann (Lehrkräfte an der Grundschule Langenzenn) wurden in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

August
Am 21. August starb unerwartet mit 59 Jahren Stadträtin und Vereinsmitglied Sieglinde Schwind. Über viele Jahre hinweg leistete sie im Museumswesen und in der dortigen Textilienpflege und -konservierung wertvolle Dienste.

September
Zu Beginn des Monats gab es etwas Ungewöhnliches: Bei der Keidenzeller Kirchweih gab es Schwierigkeiten beim Aufstellen des Kirchweihbaumes.

Am 8. September wurde das neue Sportheim des Sportvereins Burggrafenhof eingeweiht.

Am 9. September drehte das Frankenstudio des Bayerischen Rundfunks auf dem neuen Marktplatz den Film „Kostbarkeiten auf Zelluloid“. Viele Langenzenner Bürger wirkten dabei als Darsteller mit.

Anlässlich der Laubendorfer Kirchweih vom 15. bis 18. September wurde das „Hundedenkmal“ wieder neu aufgestellt. Zur Geschichte des „Hundedenkmals“: Am 13. November 1910 ließ der Jäger Dr. K. aus München, der in Laubendorf auf die Jagd ging, ein Hundedenkmal setzen. Der Anlass war, dass sein Hund Flock, noch nicht ganz ausgewachsen, seinen ersten Hasen apportiert hatte. Der Jäger hatte sich geschworen, nach dem Tod seines Hundes an dieser Stelle einmal ein Denkmal zu errichten.
Durch Holzarbeiten und den Bau des Laubendorfer Skihanges beschädigt, wurde es im Februar 2001 abgetragen, von Steinmetzmeister Werner Igl wieder instand gesetzt und zusammen mit den Sportfreunden Laubendorf wieder aufgestellt.

Seit diesem Monat lebt in Langenzenn wieder eine alte Tradition auf: der Bäckermeister Michael Körber bäckt in einem echten Holzofen wieder Holzofenbrot.


Am 29. September weiht die Langenzenner Feuerwehr ihr neues Drehleiterfahrzeug ein. Anschaffungskosten: 540.000 €.

Oktober
Am 20. Oktober feiern die Klosterhofspieler ihr 25-jähriges Bestehen.
_______________________________________________________


MEIN GLAUBE

Gedichtet von Heinrich Ulrich, Drechslermeister und Heimatdichter aus Langenzenn, sowie Vater unseres 2006 verstorbenen Ehrenvorstands Georg Ulrich. Heinrich Ulrich wurde 90 Jahre alt und verstarb am 1. Oktober 1965.

Wer weiß, was mir das Leben bringt:
Sind`s Kummer, Angst und Sorgen?
Ist`s lauter Glück und Sonnenschein?
Herr, mir ist es verborgen.
Denn das weiß nur mein Gott allein,
was mir einst wird beschieden sein,
drum will ich an Ihn glauben.

Sind`s Kummer, Angst und schwere Pein,
so lass mich nicht verzagen!
Lass mich mit echtem Christenmut
all meine Leiden tragen!
Lass mich erkennen, dass die Not
mich nicht bezwingt, so arg sie droht,
wenn ich fest an Dich glaube.

Wenn aber lauter Lieb und Lust
und Segen mich umgeben,
so gib, dass nicht das Herze mein
allein will daran kleben.
Schärf in`s Gedächtnis mir stets ein,
dass Du es bist, der all`s verleih`n
und wiederum kann nehmen.

Dies ist, Herr, was ich von Dir bitt`,
ach, möchtest Du`s gewähren,
dann kann ich einst mein müdes Haupt
hinlegen auch in Ehren.
Dann werd` ich auch gewisslich sein,
dass ich zieh` in den Himmel ein,
um ewig Dich zu schauen.


HEIMATVEREIN LANGENZENN
Gemeinnütziger Verein e.V.

Herzliche Einladung zur
Jahreshauptversammlung
am Samstag 03.03.2007um 20.00 Uhr
im Probzimmer des Gasthofes ”Grauer Wolf”,
Schreiberstorberg 5 in Langenzenn

Wir freuen uns, wenn Sie durch Ihr zahlreiches Erscheinen Ihr Interesse am Geschehen in unserer Heimat bekunden.

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung
2. Totenehrung
3. Protokoll der JHV 2006 (liegt zur Einsicht auf)
4. Bericht des 1. Vorstands
5. Weitere Jahresberichte
6. Kassenbericht, Entlastung der Vorstandschaft
7. Wünsche und Anträge
8. Gemeinsamer Ausklang

Anträge zur Behandlung sind satzungsgemäß mindestens 3 Tage vor der Hauptversammlung einzureichen.



Mit herzlichem Gruß

Kurt Sellner
1. Vorsitzender


VERANSTALTUNGEN 2007

06.01. Dreikönigswanderung mit Hermann Schuch

03.03. Jahreshauptversammlung im Gasthof Grauer Wolf

22.04. Stadtführung „Langenzenn Ost“ (VHS Lgz)

01.05. Presssack-Wanderung mit Hermann Schuch
Aufstellen des Zunftbaums, Gasthof Grauer Wolf

01. – 05.06. Kirchweih mit Sonderausstellung im Heimatmuseum

04.06. Kirchweih-Frühschoppen des Heimatvereins mit der Stadtkapelle ab 10.00 Uhr, Gasthof Grauer Wolf

23.06. Sonnwendfeier an der Bleiche mit den „Pflaumen“ und der Hans-Sachs-Spielgruppe.

22.07. Teilnahme am Umzug „850 Jahre Cadolzburg“

08.09. Altstadtfest

21.09. Lichtbilderabend im Gasthaus Grauer Wolf

03.10. Herbstwanderung mit Hermann Schuch

05. u. 12.10. „Mit dem Langenzenner Nachtwächter unterwegs“. Für Kinder u. Erwachsene; Beginn 19.05 Uhr am Heimatmuseum. Dauer: 70 min.

16.12. Weihnachtsmarkt, Rockenstube, Lichterzug

21.12. Fränkische Weihnacht, ev. Stadtkirche, 19.00 Uhr

06.01.08 Dreikönigswanderung mit Hermann Schuch

16.02.08 Jahreshauptversammlung im Gasthof Grauer Wolf

 


Das Heimatmuseum und die Fronveste sind jeden ersten Sonntag im Monat
von 14 - 16 Uhr geöffnet.
Die Ziele der Wanderungen werden durch Anschlag bekannt gegeben.
_______________________________________________________

Herausgeber des Heimatgrußes: Heimatverein Langenzenn e.V., 90579 Langenzenn,

Redaktion Roland Schönfelder, Fichtenstr. 21, 90579 Langenzenn
e-mail: r.schoenfelder@t-online.de


 

Heimatgruß

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

 
 
 

Das Wetter in Langenzenn