Nr. 72           Heimatgruß           Dezember 2008


 

DIE SCHWARZE MARIA VON LANGENZENN

DER HEIMATVEREIN BERICHTET

VON LANGENZENNER BETRIEBEN
Die Zenngrundbahn startet in die Zukunft
Verlag Linke
Walther Dachziegel

EREIGNISSE IM JAHRESRÜCKBLICK 2007

MUNDART:
Nieber, naus, nei odder noo?

LIEBE LANGENZENNERIN, LIEBER LANGENZENNER

Wir gedenken unserer Toten

 

 

 

 

 


Die Schwarze Maria von Langenzenn
Die Geschichte einer vergeblichen Suche

 Von Kurt Sellner

 Nach den gelungenen Jubiläumstagen von 2004 zum 1050-jährigen Bestehen Langenzenns feiert im Jahre 2009 Langenzenn schon wieder ein großes Jubiläum. 600 Jahre ist es her, dass am 13. Mai 1409 das ehrwürdige Augustiner-Chorherrenstift Langenzenn mit einer umfangreichen Stiftsurkunde des Nürnberger Burggrafen Friedrich VI. und seiner Gemahlin eingeweiht wurde.

Wie aber kam es überhaupt zu der Errichtung eines Augustiner - Chorherrenstifts in Langenzenn?


Das 2. Siegel des Augustiner - Chorherrenstifts zeigt vermutlich die Schwarze Maria

1387-1388 wütet der süddeutsche Städtekrieg in Franken und Bayern. Die innerdeutsche Politik in diesen Jahren besteht u. a. aus dem gegenseitigen Abringen von Territorien zwischen Fürsten und Städten. Reichsstädte werden reich und unabhängig. Städte gründen Bünde zwecks besseren wirtschaftlich und hoheitlichen Schutzes vor König, Kaiser und Reich. In Süddeutschland entstehen Städtebünde.

 Im August 1388 belagert der Nürnberger Burggraf Friedrich V. mit seinen Söhnen Johann und Friedrich sieben Wochen und drei Tage lang Windsheim. Die freie Reichsstadt Nürnberg lenkt auf Bitten Windsheims den Burggrafen ab und greift mit 1000 Reitern und 1500 Mann Fußvolks Langenzenn an. Trotz der etwa 70 bis 50 Jahre vorher errichteten Stadtmauer nehmen die Nürnberger Langenzenn im Sturm. Die ganze Stadt, einschließlich der ab etwa 1280 erbauten Marien-Kirche, wird ein Raub der Flammen. Im total abgebrannten Langenzenner Gotteshaus aber findet man die unbeschädigte, aber nun schwarz verrußte Patronatsfigur aus Holz, die Schutzherrin Maria. So entsteht das ”Wunder der Schwarzen Maria von Langenzenn“. Neben Langenzenn zerstören und verbrennen die Nürnberger 1388 noch die „Alte Veste“ bei Zirndorf, Baiersdorf, Markt Neuhof, Emskirchen, Cadolzburg und weitere Ortschaften. Erst 1389 wird der Friede zwischen Nürnberg und dem Burggrafen Friedrich V. wieder hergestellt.

 1397 dankt Friedrich V., Burggraf von Nürnberg ab, ein Mann mit ungewöhnlicher Geschäftskenntnis, der Urkunden selbst entwirft, ab und stirbt ein Jahr später. Sein älterer Sohn Johann III. erhält das Land „auf dem Gebürg“ um und mit Bayreuth zugesprochen und sein jüngerer Sohn Friedrich VI. Ansbach und die Ansbacher Lande.

Um 1400 entstehen zwei Dokumente über die Schwarze Maria von Langenzenn. Darin wird vom vergeblichen Wiederbemalen der vom Ruß geschwärzten Marienfigur berichtet. Das 2. Wunder der Schwarzen Maria von Langenzenn. Davon kündet eine Urkunde. Die weitgehend buchstabengetreue Urkunden-Abschrift lautet:

 „Es ist zu wissen von dem pild unser liben frauen do dy weschen pild und czeichen voz hangen beliben ist unversert in dem feuer mit einem grünen seyden mantel den das pild czu den czeitten umb sich oder an hett. Dy prunst geschah als herren und stett mit einander krigten. Do wardt diese stat hy zu langenzenn ganz und gar auß geprant und auch diese kirch und alles das das in der kirchen was ausgenommen das hülzen pild unser liben frauen beleib unversert in dem grossen feuer mit einem grünen seyden mantel des czwey stuck noch vorhanden sein. Mer zu einem grössern wunder ist czu wissen das dy hitz des feuers also groß war umb das pild und dor unttre das der altar mitten czu sprang ettlich stuck daz auß mer das sehen will der heb das altartuch fozen auf so sicht ers neben dem ort. [...] Auch ist mer zu wissen das man das gegenwertig pild unser liben frauen noch der prunst gen nürenbergk hett gefürt und das anders wolten lossen molen. do wolt sich das pild nicht anders lossen molen noch verkeren.“ ...


Fotografie einer der beiden Urkunden um 1400

Und weiter heißt es: ...“Dyse abgeschribne stück und wunderzeichen haben gesagt in czeugnis und worheit auf ir eyd der elczten acht fewm erbrig unnerleumig man den dise ding hancz kunt und gewissen waren und dy sag geschach vor dem vockt hyczu czenn und dem gantzen rat ungeczwunge nymant czu lib und leid weder von gunst noch von gab allein czu lob und czu er der muter gottes als sy ir bild das noch auf dem selben altar stet sahen in dem feuer unversert und noch dem feuer. Des czu warer urkunt und bekentniß so haben wir vockt und purgermeister und der ganz ratt der stat zu czenn unser ynsigel an disen priff gehangen doch uns und unser Stat an schaden“.

 Das „Wunder der Schwarzen Maria von Langenzenn“ aber zieht immer mehr Kranke, Heilsuchende und Pilger nach Langenzenn. Wahrscheinlich deshalb stiften 1409 Burggraf Friedrich VI. und seine Frau Elisabeth von Bayern-Landshut, im Volksmund genannt „die schöne Els“, das Augustiner - Chorherrenstift Langenzenn. Die Unmöglichkeit, die Schwarze Maria wieder zu bemalen, ist das 3. Wunder der schwarzen Gottesmutter von Langenzenn.


Heereszug der Markgrafen von Nürnberg

 Das 4. Wunder von Langenzenn ereignet sich 1449. Im ersten Markgrafen-Krieg berennen am 11. November 1449 die Nürnberger, diesmal aber vergeblich, Langenzenn. Es ”wollt kein rechtes Feuer aufkommen und die Büchsen versagten”. Damals soll folgender Spruch aufgekommen sein: ”Die ganze Schießkunst ist umsunst, wenn`s Engerl auf das Zündschloss brunnst”. Die Nürnberger vermuteten jedenfalls, dass die Mutter Gottes die Zerstörung nicht haben wolle und rückten unverrichteter Dinge wieder ab. Das ist das 4. Wunder der Schwarzen Maria von Langenzenn.

Von 1400 bis 1533 werden die Wallfahrten zur Schwarzen Maria nach Langenzenn immer umfangreicher. 1533 wird in Langenzenn die Reformation eingeführt und Langenzenn wird evangelisch. Die bisherige Marienkirche wird zur Trinitatiskirche.

Noch Jahre nach 1533 erfolgen aber immer noch Wallfahrten zur Schwarzen Maria, besonders aus den katholisch gebliebenen Teilen Bayerns. Die schwarze Marienfigur steht auch noch in evangelischer Zeit bis 1553 auf dem noch heute erhaltenen kleinen Podest an der ersten nordöstlichen Kirchenschiffsäule.


Innenansicht der Stadtkirche Langenzenn: Der Pfeil am linken Pfeiler markiert das Podest, auf dem einst die Schwarze Maria gestanden haben soll.

Dann aber verschwindet 1553 die „Schwarze Maria“ für fast 300 Jahre in die „Schwarze Kammer“ hinter der Reklusenempore der Stadtkirche.


Die Reklusenempore auf der Nordseite des Altarraums: In der dahinterliegenden Kammer stand fast 300 Jahre die Schwarze Maria, bis man sich wieder an sie erinnerte

Um sich neue Altardecken kaufen zu können, verkauft die evangelische Kirche Langenzenn 1842 die rußgeschwärzte Marienstatue aus der Schwarzen Kammer an den Kunsthändler Haas in Fürth. Auch eine andere Marienfigur gelangt im 19. Jh. über Professor Heideloff in die um 1854 wieder neu restaurierte Kobolzeller Kapelle bei Rothenburg ob der Tauber. Dort steht sie heute noch. Bis um 1954 meinten die Langenzenner irrtümlich, sie wäre die Schwarze Maria von Langenzenn.

Erst um 1920 taucht die Schwarze Maria von Langenzenn in Südmähren in Nikolsburg, dem heutigen tschechischen Mikulov, wieder auf. Der dortige Bierbrauer Zwerina schenkt die hölzerne Figur der dortigen Miets- und Mitarbeiterfamilie Schmidt.

Dann folgt der furchtbare 2. Weltkrieg und seine ebenso verheerenden Folgen Flucht und Vertreibung. Es kommt zur dramatischen Ausweisung der Deutschen aus Südmähren. Bereits vorher übergibt man die Schwarze Maria dem Nikolsburger Mesner der St. Wenzelskirche Rudolf Hofferek. Nach der 1995 gefilmten Aussage einer Tochter der Nikolsburger Familie Schmidt, der zwischenzeitlich verstorbenen Frau Bieber, haben bei den Fluchtwirren 1945 zwei Tschechen die Schwarze Maria von Langenzenn aus den Räumen des Mesners Rudolf Hofferek geholt.


Die Gruftkirche in Nikolsburg: rechts die ehemalige Wohnung des Mesners Hofferek, in der sich vermutlich die Schwarze Maria während des 2. Weltkrieges befunden hat.

1980 erfährt durch Zufall der 2006 verstorbene Ehrenvorstand Georg Ulrich, nach einem Vortrag über Langenzenn, von der nach Siegelsdorf ausgesiedelten Frau Bieber (geb. Schmidt aus Nikolsburg) und von der Existenz der Schwarzen Maria von Langenzenn bis Ende des 2. Weltkriegs in Nikolsburg.

Frau Bieber meldet sich nach Ulrichs Vortrag und erklärt zum Erstaunen der Anwesenden, dass ihr der Name Langenzenn schon lange geläufig sei, sie aber früher nicht gewusst habe, wo die Stadt liege. Von Georg Ulrich liegt hierzu ein umfangreicher Bericht vor. Auch Valentin Fürstenhöfer gibt in der Fränkischen Landeszeitung vom 24. Dezember 1987 die Aussage von Frau Bieber, geb. Schmidt, wie folgt wieder:

 „Was ich berichte ist keine Legende, sondern Wahrheit. Vor dem zweiten Weltkrieg haben meine Eltern in Nikolsburg (Südmähren, heute Mikulov) von einem (dortigen) Brauereibesitzer (namens Zwerschina oder Zwerina) eine Marienfigur geschenkt bekommen, an der ein Täfelchen mit der Aufschrift „Schwarze Maria von Langenzenn“ angebracht war. Es war eine Muttergottesstatue mit dem Jesuskind im Arm, etwa 60 bis 70 cm groß. Wir wussten nicht, was mit der Inschrift gemeint war. Vor unserer Umsiedlung nach dem zweiten Weltkrieg, wurde die Figur dem Mesner Rudolf Hofferek von der Kirche St. Wenzel in Nikolsburg übergeben. Dieser stellte sie im Treppenaufgang seiner Dienstwohnung (rechts neben der Gruftkirche) auf. Nach dem Tod Ihres Mannes machte Frau Hofferek einen Besuch in Deutschland und kam auch zu meinen Eltern nach Langenzenn. Sie erzählte, dass sich die Statue in Brünn (heute Brno) befinde und als Vorbild für kleine „Wallfahrtsandenken, die massenhaft verkauft wurden, diene.“

Ab den 1980er Jahren erfolgen die ersten Fahrten des Ehepaars Johann W. und Hedwig Lober, Heimatvereinsmitglieder aus Langenzenn, nach Nikolsburg, dem Geburtsort von Hedwig Lober. Ziel dieser Reisen ist das Auffinden der Schwarzen Maria.

1994 und 1995 finden weitere Fahrten der Ehepaare Lober und Sellner nach Nikolsburg in Südmähren statt. Auch der Kontakt mit Herrn Franec aus Perna, Mitglied des Nikolsburger Museumsvereins, bleibt leider erfolglos.

Aber diverse weitere Kontakte und Recherchen über den Nikolsburger Kanonikus Dr. V. Novacek und dem dortigen Kanonikus Dvorak bestätigen viele Namen, Daten und Vorgänge. Darüber existiert im Heimatverein ein umfangreicher Bericht von K. Sellner.

1995 entsteht ein interessanter Videofilm: Hans Lober und Kurt Sellner sprechen darin in Siegelsdorf ausgiebig mit Frau Bieber und deren Schwester Frau Hofbauer über die in Nikolsburg verbliebene Schwarze Maria von Langenzenn. Davon existieren 37 aufschlussreiche Video-Minuten. Dieses Video ist - auf DVD gebrannt - im Besitz des Heimatvereins.


Nikolsburg aus der Luft: Der Pfeil oben markiert die Kirche St. Wenzel, der Pfeil unten die Gruftkirche.

 1995 kommt es zu einer weiteren Südmährenfahrt nach Nikolsburg. Straßen, Lokale und Ortsangaben werden geprüft. Die Angaben von Frau Bieber aus Siegelsdorf erweisen sich allesamt als richtig!

1998 erfolgt der lang geplante, einwöchige Recherche-Besuch in Nikolsburg der beiden Langenzenner Ehepaare Lober und Sellner. Zweck ist u. a. eine Suchanzeige in einer lokalen Zeitung mit Belohnung bei Erfolg, wenn ein entscheidender Hinweis zum Auffinden der gesuchten Schwarzen Maria führt.

Im Oktober 1998 meldet sich auf die Zeitungsannonce als einziger ein Tscheche namens Petrowsky. Er signalisiert, dass eine solche Maria nach der Vertreibung der Deutschen 1945/46, in einem Sack im Straßengraben gefunden worden wäre und dass die beschädigte Holzfigur jetzt in einem Museum evtl. in Znaim westlich von Nikolsburg stehen könnte.

 Ab Oktober 2000 fährt das Ehepaar Lober mehrmals nach Südmähren und Nikolsburg. Recherchiert wird nach der Schwarzen Maria in mehreren Orten und Museen, u.a. in Znaim. Aber auch diese Besuche sind nicht von Erfolg gekrönt.

 Als ob die Suche nach der Schwarzen Maria von Langenzenn nicht schon schwierig genug ist, gibt es in Nikolsburg seit dem 18. Jahrhundert auch noch eine „Schwarze Maria“. Diese stand und steht bis heute in der dortigen Kirche St. Wenzel.

 Diese Umstände erleichtern die Suche nach der Wahrheit zunächst nicht und können leicht zu Missverständnissen führen. Würde u. a. da nicht die verbürgte Aussage des 1946 nach Langenzenn verwiesenen Nikolsburger Vaters Herrn Schmidt sein. Ihn verschlug es mit seinen zwei Töchtern damals nach der Ausweisung aus Südmähren nach Langenzenn. Auf dem Transport-LKW stehend, spricht er, völlig überrascht beim Anblick des Langenzenner Ortsschildes, zu seiner Familie: „Seht, da kommt unsere Schwarze Maria von Langenzenn her“.

Diese Begebenheit wird nicht nur Georg Ulrich erzählt, sondern kommt auch in der vorhandenen Filmaufzeichnung mit den Töchtern Schmidts vor.

 Ab 2002 finden noch zwei weitere Telefonate mit Herrn Petrowsky aus Tschechien statt. Ein Treffen in Brünn, heute Brno, wird vereinbart, ist aber bis heute nicht zustande gekommen.


Das Foto rechts zeigt die Schwarze Maria aus der Nikolsburger Kirche St. Wenzel. Wie man aber erkennen kann, handelt es sich dabei um eine barocke Marienfigur. Unsere gesuchte Schwarze Maria von Langenzenn stammt aus dem Jahre 1388 oder davor und ist demnach ein gotisches Kunstwerk.

 Der geschichtliche Werdegang der Schwarzen Maria von Langenzenn ist beinahe sechs Jahrhunderte erforscht. Uns fehlen nur noch die letzten entscheidenden Jahrzehnte. Deshalb geben wir nicht auf. Die Suche geht weiter!

 Noch ein Hinweis in eigener Sache:

Da das Platzangebot im Heimatgruß bei weitem nicht für das Hintergrundwissen, sowie das Bild- und Filmmaterial zur Schwarzen Maria von Langenzenn ausreicht, wird dazu am Freitag, 27.03.2009, um 19.30 Uhr im Gemeindesaal des Klosters Langenzenn ein weiterführender Lichtbilder- und Filmvortrag stattfinden. Auch die vermutlich zweite historische Abbildung unserer Schwarzen Maria von Langenzenn wird dabei vorgestellt. Die Veranstaltung ist kostenlos.

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Liebe Langenzennerin, lieber Langenzenner, liebe Langenzenner in der Ferne,

einer unserer Höhepunkte 2008 war die gelungene 3-Tagesfahrt nach Speyer und Worms. Neben den interessanten Besichtigungen beider Dome fuhren wir mit einem gemieteten kleinen Dampfer den Rhein hinauf und zurück und waren diesmal auch alle mit dem vorbildlichen 3-Sterne-Hotel in Speyer bestens und rundum zufrieden. Das war mit unseren Hotels ja nicht immer so. 2002 gab es einmal in Südtirol in Villanders in einigen Zimmern kein warmes Wasser.

Im Jahre 2009 werden wir das lange vorbereitete Jubiläum „600 Jahre Augustiner - Chorherrenstift Langenzenn“ feiern. Die Feierlichkeiten beginnen am 27. März mit einem Lichtbildervortrag zur Schwarzen Maria von Langenzenn. Dann folgt am 3. April ein Vortrag von Dr. Miekisch aus Bamberg zum Thema „Die Augustiner -Chorherrenstifte Neunkirchen am Brand und Langenzenn“. Die eigentlichen Feierlichkeiten finden aber vom Freitag 15. bis Sonntag 17. Mai statt.

Einen besonderen Höhepunkt bildetn vom Juni bis August die Aufführungen der Klosterhofspiele und der Hans-Sachs-Spielgruppe. Anlässlich dieses Jubiläums entsteht in einer Gemeinschaftsproduktion der beiden Theatergruppen Goethes Faust. Lesen Sie bitte dazu den genauen Ablauf auf der Rückseite dieses Heimatgrußes.

Wir haben heute noch eine kleine Bitte an Sie, verehrte Heimatvereinsmitglieder: In unserer Mitgliederliste fehlt uns von den meisten langjährigen Mitgliedern das Eintrittsjahr in unseren Heimatverein. So können wir leider nicht zu einer z. B. 30- oder 40-jährigen Mitgliedschaft gratulieren. Bitte helfen Sie uns hier einmal mit Ihrer kurzen Eintrittsjahr-Nennung auf einer Postkarte an:

Kurt Sellner, Steingruberstr. 4, 90579 Langenzenn.

Es geht aber gerne auch über eine E-Mail an:
kurt.sellner@heimatverein-langenzenn.de                Danke.

Mögen uns die Krisen dieser Welt nicht kalt lassen und deren Auswirkungen uns nicht aus der Bahn werfen. Mögen uns die kleinen schönen Dinge im Leben groß sein und bleiben, freuen wir uns der fröhlichen und wertvollen Stunden im Kreise unserer Freunde und Lieben.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein möglichst gesundes, friedvolles und gesegnetes Neues Jahr 2009.

Mit herzlichem Gruß

Ihr Kurt Sellner
1. Vorstand Heimatverein Langenzenn

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  Wir gedenken unserer Toten

 

Katharina Jäger
Kirchfembach

Gerhard Brehm

Hans Karges

Wilhelm Weiss

Werner Reizammer

Helmut Helmreich

Elenore Heubeck

Anni Stiegler

Georg Rothmund

Erich Heimerl

Erich Conzeth

Martha Riemer

Betty Studtrucker

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Der Heimatverein berichtet

 

Ihren 70sten Geburtstag feierten 2008:

             Vereinsmitglied Frau Irma Eckert (1. Februar)

            Vereinsmitglied Herr Heinz Semmelroth (2. April)

            Vereinsmitglied Frau Gerda Landauer (26. Mai)

            Vereinsmitglied Herr Hermann Bergheimer (17. August)

            Vereinsmitglied Frau Marianne Dangelmaier (7. September)

            Vereinsmitglied Herr Hans Klausecker (24. September)

            Vereinsmitglied Frau Marianne Feder (9. Dezember)

 

Ihren 80sten Geburtstag feierten 2008:

             Vereinsmitglied Herr Johannes Hiller (3. März)

            Vereinsmitglied Frau Bärbel Tiefel (25. April)

            Vereinsmitglied Herr Konrad Beck (25. Juli)

            Vereinsmitglied Frau Gisela Leipold (11. August)

 

Ihren 95sten Geburtstag feierte 2008

Vereinsmitglied Frau Emmi Ludwig.

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Von Langenzenner Betrieben

 Die Zenngrundbahn startet in die Zukunft

 Von Gerhard Striegel

 Zum Fahrplanwechsel am 14.12.08 geht auf der Zenngrundbahn die „Mittelfrankenbahn“ an den Start.

Im Rahmen der Ausschreibung des Freistaats Bayern als Besteller von Leistungen des Schienenpersonennahverkehrs für das „Dieselnetz Nürnberg“ ging DB Regio Mittelfranken, ein Geschäftsbereich der Deutschen Bahn AG, als Betreiber der Strecke von Fürth über Siegelsdorf nach Langenzenn und Markt Erlbach hervor.

Dies bedeutet unter dem Produktnamen „Mittelfrankenbahn“ eine deutliche Verbesserung des Fahrplanangebots auf der 1872 bis Langenzenn eröffneten Zenngrundbahn. So wird nun den Fahrgästen ein durchgehender Stundentakt von frühmorgens bis kurz vor Mitternacht während der gesamten Woche angeboten. Ergänzt wird dieser dichte Fahrplan durch einige zusätzliche Züge im werktäglichen Berufs- und Schülerverkehr.

Zum Einsatz werden fabrikneue zweiteilige Dieseltriebwagen der Baureihe VT 648 (LINT) des Herstellers Alstom aus Salzgitter, zum Teil in Mehrfachtraktion, gelangen. Diese vollklimatisierten Fahrzeuge verfügen über 136 gepolsterte Sitzplätze, eine behindertengerechte Toilette und zwei Mehrzweckabteile für Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle.


Das Bild zeigt einen neuen Triebwagen des gleichen Typs im Fürther Hauptbahnhof,
der ab 14. Dezember auch auf der Strecke Fürth – Markt Erlbach verkehrt.

Sie lösen die bisher zum gewohnten Bild der Strecke gehörenden dreiteiligen Dieseltriebwagen der Baureihe 614 ab. Diese über 35 Jahre alten Fahrzeuge haben das Ende ihrer Einsatzzeit erreicht und werden ausgemustert.


Ab 14.12.2008 Vergangenheit: die „alte Garnitur“ des Triebwagens der Baureihe 614 wird nach über 35 Betriebsjahren ausgemustert

Doch auch der Fortschritt hat seinen Preis. Der Fahrkartenverkauf im Zug und die Begleitung durch einen Schaffner gehören ab Mitte Dezember 2008 der Vergangenheit an. An der Strecke durchgeführte Rationalisierungs- und Modernisierungsmaßnahmen ermöglichen den Wegfall des Zugbegleiters. Zufällige Kontrollen durch Prüfdienste sollen die Fahrgeldsicherung gewährleisten. Auch wird es keine erste Wagenklasse mehr in den Zügen geben.

Bleibt zu hoffen, dass der attraktive Fahrplan und die modernen Fahrzeuge noch mehr umweltbewusste Langenzenner zum Umstieg in die Zenngrundbahn bewegen und Triebwagen und Bahnanlagen vom Vandalismus verschont bleiben.

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Verlag Linke

 Im Dezember 2008 endete die Herausgabe des Mitteilungsblattes, des „Amtsbläddlas“, durch den Verlag Linke.

Seit 1985 oblag Herrn Rolf Linke die Veröffentlichung des Mitteilungsblattes der Stadt Langenzenn, damals noch im Kleinformat und einmal monatlich.

Schon ab September 1986 gab es „Langenzenn – Mitteilungsblatt und Lokalanzeiger“, wie sich das Amtsblatt nun nannte, im Großformat von DIN A4 und bald in zweiwöchiger Erscheinungsweise.

Die Druckerei und der Verlag befanden sich damals noch in der Adlerstraße 38. Es wurden auch die Amtsblätter des Landkreises Fürth, Cadolzburg, Zirndorf und der Lokalanzeiger für den Nördlichen Landkreis Fürth erstellt.

Nach der Aufgabe der eigenen Druckerei erfolgte im Jahr 2000 der Umzug in die Rosenstraße 4 in das historische Gebäude der ehemaligen Gaststätte und Brauerei „Zum Hirschen“ von Fritz Grau.

Dort wird auch weiterhin keine Ruhe einkehren. Herr Linke wird den Verlag mit seinem Sohn auch in Zukunft weiterführen.

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Walther Dachziegel

Mit dem Ausscheiden von Horst G. Walther als seit 1994 tätiger geschäftsführender Gesellschafter führt seit dem Jahr 2007 kein Mitglied der Familie Walther mehr die Firma Walther Dachziegel, nachdem Mirjam Walther-Brentrup bereits 2005 aus der Geschäftsführung ausgeschieden war. Damit wurden die Geschicke des renommierten Langenzenner Dachziegelherstellers vollständig in die Hände der Brüder Helmuth und Klaus Jacobi gelegt.

Bereits seit dem 01.07.05 gehört die Walther Dachziegel GmbH zur Jacobi Firmengruppe aus Bilshausen bei Göttingen. Die Jacobi Firmengruppe hat insgesamt 480 Mitarbeiter an drei Produktionsstandorten, davon circa 140 in Langenzenn.

Die Geschichte der Ziegelei Walther begann bereits im Jahr 1878, als Christoph Walther einen kleinen Industriebetrieb zur Mauerziegelproduktion in Langenzenn gründete.

1925 trat mit Johann und Georg Walther die zweite Generation der Werksverantwortlichen an und investierte in neue Ringöfen und eine Dampfmaschine zur eigenen Stromerzeugung.

Zwischen 1950 und 1995 führten Hermann W. Walther und Ernst-Hermann Walther-Gebhardt die Firma. In diese Zeit fielen auch die Aufnahme der Biberproduktion und die Einstellung der Mauerziegelproduktion einhergehend mit umfangreichen Maßnah-men zur Optimierung der Betriebsabläufe.

Mit den modernen Produktionsanlagen (1999 wurde das damals modernste Zubehör- und Großflächenziegelwerk Europas in Betrieb genommen) und dem hohen regionalen Marktanteil ist Walther Dachziegel für die Zukunft gut gerüstet.


Nach dem Lesen dieses Artikels bekommt das obige Schild, das am Ortsausgang von Langenzenn Richtung Horbach steht, eine völlig neue Bedeutung.

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Ereignisse im Jahresrückblick 2007
Von Martin Weber

Januar bis März:

In Ulan-Bator, Hauptstadt der „Republik Mongolei“, staunt man über das erste fränkische Ziegeldach, gedeckt mit 9600 rotbraun-engobierten Flachdachpfannen aus Langenzenn. Die von der Firma Walther in Container verladenen Dachziegel wurden per Bahn über Nürnberg und Berlin zum Bahnumschlagplatz Brest-Litowsk in Weißrussland gebracht und von dort mit der transsibirischen Eisenbahn bis nach Ulan-Bator.

Das Gymnasium Langenzenn und das Zentrum für Luft- und Raumfahrtforschung kooperieren. Das Wolfgang-Borchert-Gymnasium gehört ist eine von vier bayerischen Schulen, die wissenschaftlich experimentieren können.

Zum Sportler des Jahres wurde Günther Oppel gewählt. Er wurde Deutscher Fußballmeister der Gehörlosen mit seinem Verein SC Nürnberg.

Die Pfarramtssekretärin Frau Elisabeth Schanda ging in den Ruhestand. Sie war fast 44 Jahre Sekretärin im Pfarramt Langenzenn.

Jürgen Habel (CSU) wurde mit 2858 Stimmen 50,02 % zum 1. Bürgermeister gewählt.

 Beim Grenzumgang der Siebener wurden oberhalb von Göckershof von Biber ganz frisch angebissene Bäume an der Zenn endeckt.

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April bis Juni:

Am 4. April fasst der Stadtrat den Grundsatzbe- schluss zur Förderung eines Pflege-heimes unter der Trägerschaft der AWO - Neustadt.


Das im Bau befindliche AWO-Senioren- pflegeheim an der Würzburger Straße

Die Friedhofsmauer an der Würzburger Straße wurde vom Bauhof der Stadt und einigen Helfern wieder neu aufgebaut.

19. April: Der neue, aus Bronzeguss hergestellte Brunnen am Prinzregentenplatz wird offiziell eingeweiht.

Anlässlich des Maifeiertags wurde wieder am Schreiberstorberg der „Handwerkerbaum“ aufgestellt. Dieses Mal mit neuen, von Heinz Marschall gefertigten Zunftzeichen. Zusätzlich war eine Ausstellung über "Brot und Brot backen" aufgebaut.

22. bis 25. Mai: Die Sport- und Sängerfreunde Laubendorf feierten ihr 50-jähriges Jubiläum.

26. bis 29. Mai: der Saharastaub trübt den Himmel, die Sonne kommt nicht durch, es ist aber warm.

30. Mai: in einer Sondersitzung des Stadtrats Langenzenn hat 1. Bürgermeister Jürgen Habel den langjährigen (30 Jahre) Bürgermeister Manfred Fischer den Titel des "Altbürgermeisters" verliehen. Mit Fischer wurden auch die ausscheidenden Stadträte verabschiedet.

31. Mai: Wiedereröffnung des Naturbades Keidenzell.


Bei Schnee und einer geschlossenen Eisdecke ist das neue Bad in Keidenzell nicht gerade einladend zum Baden.

1. Juni: Der Langenzenner Siebener-Radweg wird eröffnet. Nach monatelanger Arbeit konnte der mit vier Strecken markierte Siebener-Radwanderweg eröffnet werden. Pfarrerin Frau Susanne Glossner führte die Einweihung und Segnung des Weges durch. Landrat Matthias Dießl durchschnitt mit Bürgermeister Jürgen Habel das Band und die Fahrt für über 200 Teilnehmer konnte damit frei gegeben werden.

Europas modernste und größte chemische Reinigungsanlage für Teppiche wurde offiziell von der Langenzenner Firma Amm in Betrieb genommen.

Der Langenzenner Verpackungshersteller Ströbel feiert sein 30. Firmenjubiläum.

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Juli bis September:

Das Bayerische Rote Kreuz und das Jugendrotkreuz Langenzenn konnten gleich zwei Jubiläen feiern. Das BRK wurde 100, das JRK 50 Jahre alt.

 Kantor Markus Simon konnte sein 25-jähriges Dienstjubiläum in unserer Kirchengemeinde feierlich begehen.

Gabi Berthold eröffnet in Stinzendorf eine Tagesbetreuungsstätte für Menschen mit Demenz.

Die Langenzenner Grundschule hat ihren langjährigen Rektor Norbert Meier in den Ruhestand verabschiedet. Seit 1983 war er Schulleiter in Langenzenn an der Grundschule.

Am 16. Juli ging die Horbacher Swin-Golf-Anlage in Betrieb. Neben der Anlage in der Pflugsmühle bei Abenberg ist sie die zweite in Mittelfranken.

Am 14. September wird Frau Pfarrerin Susanne Glossner in einem Gottesdienst in der Stadtkirche verabschiedet. Sie war in ihrer Gemeinde sehr beliebt.

12. September: Abschied von der Verwaltungsspitze hat Gerhard Probst nach über 45 Jahren im Dienste der Stadt Langenzenn genommen. Er ist im Rahmen einer Stadtratssitzung offiziell in den Ruhestand verabschiedet worden.  

Ab September gibt es Keinen M-Zug mehr im nördlichen Landkreis: Nach zwei Durchgängen endete im Schuljahr 2007/08 auch an der Hauptschule Langenzenn der seit dem Schuljahr 2000 eingerichtete M-Zweig wie vorher schon an den Hauptschulen in Cadolzburg und Veitsbronn. Trotz intensiver Bemühungen seitens der Elternschaft, dem Elternbeirat, des 1. Bürgermeisters und des Landrates konnte im Staatlichen Schulamt ein Beschluss der Rektoren im Schulamtsbereich des Landkreises Fürth, als alleinigen Standort für M-Klassen die HS Zirndorf zu bestimmen, nicht geändert werden.


Das Bild zeigt die Besten des letzten M-Zweiges: Eva Lechner, Sibel Firat, 1. Bürgermeister Jürgen Habel, Lisa Mantlik, Daline Fichtelmann, Christina Schimandl, Klassleiter Joachim Habel, Tina Els

 Die 19-jährige Maßschneiderin Tanja Raab aus Stinzendorf holte sich auf Bundesebene den "Goldenen Seidenfaden".

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Oktober bis Dezember:

In der Aula der Grundschule Langenzenn ist ein Kunstwerk zu bestaunen, an dem sich alle 425 Schüler beteiligt haben: Für ein „Herbstmandala“ hatten die Kinder zentnerweise Früchte aus dem eigenen Garten, dem Wald oder vom Bauern gesammelt. Eine volle Woche lang waren die Klassen dann damit beschäftigt, die Ernte in Form eines Kreuzes in einem Kreis auszulegen.


Die Grundschüler und ihr selbst gelegtes „Herbstmandala“ aus Früchten des eigenen Gartens, des Waldes oder der Bauern

Martha Riemer ist verstorben, sie hat über 20 Jahre die Orgel in der katholischen Kirche St. Marien in Langenzenn gespielt. Sie wurde 85 Jahre.

 Am 26. Oktober ist Hans Hafner für 60 Jahre beim Posaunenchor Langenzenn im Gottesdienst geehrt worden.

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Mundart

Nieber, naus, nei odder noo?
Do kenna si doch ka olde Sau aus!

 Von Roland Schönfelder

 No, des däff edz scho a boar Monäd her saa, do hammer Heimadvereinsidzung kabd. Un wi des su is, nach anner Sidzung, bleibt mer nu a wenig hoggn dänooch. Do bleim nadierli ned olle do, sondern blos immer a boar. Manche song, des sin immer diselm! Ich was ned, ob des wärgli a su is. Ich glab, ich muss bei di näxdn Mol einfach a mol aufbassn. Hoffendli vergessi des ned.

Wos wolldi edz eigendli derzälln?

Ach edz wassis widder: Also, do woar mer nu koggd, dä Habels Jochen, dä Werners Gustav und ich. Und ich man ollaweil, dass mer suwisu nach su anner Sidzung des Wichdigsde red. Und su woars do a. Do sin mir fei aff wos ganz wos komisch kumma. Do had aner ogfangd und derzälld, dass er nali nieber nach Schborch gfohn is, der andä hadd derzälld, dass er aff Huf naus gfohn is. Und edz woar mer scho middn drin. Aff Huf ged mer naus, aff Looh nauf und aff Kerfemba nieber. Aff Fädd ged mer obber nei! Aff Klaushuf gedz widder naus, nach Raadorf fehrd mer nunder.

Dzäschd hammer gmand, des hängd mid die Himmlsrichdunga zamm. Dann wär ja nauf nach Looh der Wesdn und der Osdn wär dann nach Fädd nei. Obber wie is des dann mid Horbach, do fehrd mer doch naus und des is a Osdn. Di Himmlsrichdunga kennäs also ned sei.

Dann is es beschdimmd der Höhenunderschied. Nach Willmerschdorf nauf und nach Raadorf no. Des bassd. Obber nach Schborch nauf??? Na, des sachd doch ka Mensch! Obber Schborch lichd doch hächer!

Also a su a Woar! Glabsders na!

Schdelld aich vor, affn ganzn Hammwech hammer drieber gred und mahnd ihr, mir wärn draufkumma, warum des su is? Ned ums Verreggn.

Und edz kummd ja nu des Allerschensde: Lärnd ned mei Großer in Englisch a des mid di Richdunga, also des mid „indu“ odder „du“ odder „in“. Ich glab, ich wer nu verrickd! Wos machi denn, wenn mich edz mei Großer frochd, wi des gäd? Wassi doch nedamol, wi des bei uns ged. Ich glab, ich schau demnächsd amol im Inderned noch, do wärri scho wos finna. Odder wissd ihr des, wi des is, mid dem Nauf und Noo, Nieber und Nei?

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Das Heimatmuseum und die Fronveste sind jeden ersten Sonntag im Monat
von 14 - 16 Uhr geöffnet.

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Herausgeber des Heimatgrußes:
Heimatverein Langenzenn e.V., 90579 Langenzenn,

Redaktion:
 Roland Schönfelder, Fichtenstr. 21, 90579 Langenzenn
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